Kevin Griffiths

Dirigenten und Solisten 2017

Der 1978 in London geborene Dirigent Kevin Griffiths ist seit der Saison 2011/12 Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Collegium Musicum Basel.

Nachdem er unter anderem bei David Zinman in Aspen (USA) und bei Colin Metters an der Royal Academy of Music in London studiert hat, dirigierte er zahlreiche renommierte Orchester, darunter das Tonhalle Orchester Zürich, das Frankfurter Opern- und Museumsorchester, das Basler Symphonieorchester, das Musikkollegium Winterthur, das Orchestra della Radio Svizzera Italiana, das Luzerner Symphonieorchester, das Zürcher Kammerorchester, die Badische Staatskapelle, die Nordwestdeutsche Philharmonie, die Jenaer Philharmonie, das Orquesta Sinfonica de Navarra, die Slowakische Radiophilharmonie, das Orchestra of the Age of Enlightenment London und das Hallé Orchester Manchester. In der Berliner Philharmonie dirigierte er das Kammerorchester Berlin. Seit 2015 ist er regelmässig als Dirigent beim Menuhin Festival Gstaad tätig.

Namhafte Künstler wie Sir James Galway, Vesselina Kasarova, Isabelle van Keulen, Sergei Nakariakov, Dmitry Sitkovetskzy, Paul Lewis, Alexander Rudin, Ingulf Turban und Solisten der Berliner Philharmoniker (Stefan Dohr, Wenzel Fuchs, Jonathan Kelly, Markus Weidmann) haben mit Kevin Griffiths zusammengearbeitet. Weiter assistierte er bei Vladimir Jurowski, Leonard Slatkin, Trevor Pinnock, Sir Mark Elder und Sir Simon Rattle.

Unter anderem durch sein Engagement für Neue Musik erlangte Griffiths internationales Ansehen. Er ist Gründer des London Steve Reich Ensembles, das weltweit gastiert und dessen erste CD für CPO mit einem Diapason d‘Or ausgezeichnet wurde. Seine zweite, vielbeachtete Aufnahme mit dem Ensemble wurde im September 2011 beim Label EMI Classics veröffentlicht.

Kevin Griffiths brachte Werke von Hans Huber, Daniel Schnyder, Elena Firsova, Steven Mackey und Rodolphe Schacher zur Uraufführung und widmet sich auch Opernproduktionen; so dirigierte er u.a. Opern von Ravel wie „L’heure espagnole“ und „L’enfant et les sortilèges“, „Die Fledermaus“ von Johann Strauss und „Don Giovanni“ von Mozart. Im Jahr 2010 gewann er den 2. Preis beim Internationalen Dirigentenwettbewerb „Sir Georg Solti“.